Ich und Ich (2018)

Die perfomative Installation lotet das Feld zwischen Mensch und Maschine neu aus.

Wo hört das eigene Ich auf, wo beginnt das Künstliche?

Auf einer Laborschrage liegt eine Kreatur mit einem Bildschirm als Kopf.

Der Bildschirm zeigt in einer Endlosschlaufe ein Video meines Kopfes.

Ich lege mich auf die Schrage nebenan. Oder liege ich schon da?

Ich lege mich also zu meinem zweiten Ich. Ein komisches Gefühl.

Ich lege meinen Zahnschutz ein und schlafe ein.

Durch den Druck meiner Zähne, die einzige Aktivität während meines Schlafs,

erwacht mein zweites Ich neben mir.


Es beginnt meinen Schmerz, den ich während des Schlafs empfinde, wiederzugeben.

Von nichts bis Schreien kann das alles sein.

Wenn ich wieder erwache ist alles vorbei. Mein Gegenüber schläft friedlich.

Ich stehe auf und gehe fort.